Termine

Hier sehen Sie in zeitlich absteigender Folge einige wichtige Veranstaltungstermine

Lassen Sie uns eine gute alte Tradition wieder mit Leben erfüllen! Wir laden Sie jedenfalls in unregelmäßiger Folge dazu ein, mit Allgäuer Politikern und Fachleuten auf Augenhöhe bei einem Frühschoppen am Sonntag Informationen aus erster Hand zu bekommen. Und Sie erhalten in gelassener Stammtischrunde außerdem Antworten zu Themen, die Sie durch ihre Fragen selbst mitbestimmen können. Die angekündigten Frühschoppen beginnen jeweils um 10 Uhr und enden gegen 12 Uhr. 

Wir würden uns auch freuen, Sie bei einer unserer Informationsveranstaltungen oder einem unserer kommunalpolitischen Dämmerschoppen in Betzigau und Hauptmannsgreut in angenehmer Gesprächsrunde begrüßen zu dürfen. 

Termine in zeitlich absteigender Folge 

  • Mittwoch 13. Februar 2019, 20:00 Uhr
    Gasthof Hirsch Betzigau

außerordentliche Mitgliederversammlung
mit guten Ausblicken auf die nahenden Kommunalwahlen 

Als Ergebnis ist jetzt schon festzuhalten: Die Überparteilichen Wähler Betzigau und Hochgreut verbleiben weiterhin im Kreisverband der Freien Wähler Oberallgäu und Roland Helfrich stellt sich als 1. Bürgermeister erneut der Wiederwahl.

Vor den Mitgliedern der Ortsgruppen Betzigau und Hochgreut erläuterte der Kreisvorsitzende Hugo Wirthensohn, wie sich der Kreisverband bei den künftigen Wahlen aufstellen möchte. „Weil die Freien Wähler den Schwung aus den Landtagswahlen mitnehmen wollen, werden sie auch definitiv einen eigenen Kandidaten für die Landratswahl stellen“, so Wirthensohn. Dem pflichtete der Fraktionsvorsitzende des Bezirkstags Dr. Philipp Prestel bei, stellte allerdings klar, dass nicht er als Landrats-Kandidat zur Verfügung stehe, sondern Gespräche mit mehreren Personen bereits stattgefunden hätten.

In diesem Zusammenhang gab unser Erster Bürgermeister Roland Helfrich bekannt, dass er die Geschicke unserer Gemeinde Betzigau für eine weitere Amtsperiode lenken möchte. Ergänzend hob Dr. Valentin Sauerer für die Überparteilichen Wählergruppen hervor, dass diese klare und frühe Entscheidung außerordentlich zu begrüßen sei. Immerhin gehe es doch auch darum, die bisher so erfolgreich von Bürgermeister Helfrich angestoßenen Projekte fortzusetzen und neue anzupacken. Seine Nominierung erfolge termingerecht im kommenden Herbst.  » externer Bericht …

Zudem wird er mit seiner Verwaltungs- und Bürgermeisterkompetenz  erneut als Kreisrat auf der Liste der Freien Wähler für das Oberallgäu kandidieren, um die Geschicke unseres Ortes und des gesamten Landkreises noch besser gestalten zu können.

» und was Sie als Wählerinnen und Wähler dazu unbedingt wissen sollten …  


  • Sonntag 27.01.2019, 10:00 Uhr Gasthof Hirsch, Betzigau
    Themen-Frühschoppen

Informationsveranstaltung zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“

Mit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ entscheiden bis zum 13. Februar die Bürgerinnen und Bürger darüber, ob der Entwurf des Gesetzes zur Änderung des „Bayerischen Naturschutzgesetzes zugunsten der Artenvielfalt und Naturschönheit“ in den Landtag eingebracht wird. Zehn Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern müssten mit ihrer Unterschrift den Weg erst einmal frei machen – das wären mehr als 950.000 Stimmen. 

Die Initiatoren des Volksbegehrens können zwar mit einer breiten Unterstützung von gewissen Parteien und Verbänden rechnen. Aber es gibt dazu auch kritische Stimmen. Der Gesetzentwurf würde für die Landwirtschaft erhebliche Einschränkungen bedeuten und könnte auch die Grünlandwirte im Allgäu vor erhebliche Probleme stellen. Denn das Volksbegehren sieht vor,

  • den Biolandbau deutlich auszuweiten,
  • die ökologisch bewirtschafteten Flächen bis 2025 im gesamten Freistaat zu verdoppeln und
  • Nutzungsänderungen zu unterbinden.

Und so konnten die Initiatoren die Landwirte entgegen ihrem ausdrücklichen Wunsch bislang nicht groß als Unterstützer gewinnen. Denn die Landwirte fühlen sich beileibe nicht als die einzig Schuldigen für den Rückgang der Artenvielfalt. 

Deshalb veranstalteten die Überparteilichen in gewohnt neutraler Manier und offen für alle Meinungsbildner diesen Themenfrühschoppen. Zugesagt und teilgenommen haben u.a. 

  • Michael Weigel, Imker aus Betzigau
  • Hugo Wirthensohn, Vertreter der Waldbesitzervereinigung-Kempten-Land,
  • Alfred Enderle, Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes,  und
  • Stefan Pscherer, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Oberallgäu-Kempten. 

» Ergebnisse hier

Veranstaltungsbericht

(Für den Inhalt der hier berichteten Redebeiträge sind deren Redner verantwortlich)

Die Stühle der beiden Gasträume des Hirsch reichten bei dieser Frühschoppenveranstaltung der Überparteilichen rund um das Für und Wider des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ nicht aus, um allen teilnehmenden Gästen auch einen Sitzplatz zu bieten. So mussten leider einige Gäste während der bestens besuchten zweistündigen Veranstaltung stehen.

Der ÜP-Vorsitzende Dr. Valentin Sauerer führte nach seiner Begrüßung als Veranstalter sachlich, neutral und knapp in das Thema und den gesetzgeberisch möglichen Gang des Volksbegehrens ein. Er ging dabei auch kurz auf die Initiatoren, die Unterstützer, sogar aus Handel und Gewerbe, sowie auf die Stimmen der Gegner aus verschiedensten Fachverbänden ein. Er ermutigte außerdem alle Anwesenden, zu sagen, was ihnen dazu am Herzen liegt. Mit seiner anschließenden Moderation führte er alle Anwesenden, insbesondere die Vertreter der regionalen Verbände, örtliche Landwirte und Imker aber auch andere Wortmeldungen ausgewogen durch die Veranstaltung.  Wichtig sei ihm, weder für oder gegen das Volksbegehren Stimmung zu machen, sondern darüber zu sprechen.

Den Anfang machte Stefan Pscherer, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Oberallgäu-Kempten. Der Schutz der Artenvielfalt gehe nur zusammen mit der Landwirtschaft und diese Zusammenarbeit funktioniere in Bayern bereits jetzt sehr gut. Artenreiche Lebensräume gäbe es  zwar tatsächlich weniger und ebenso sähe er einen gewissen Einbruch bei Tierarten. Das läge aber nicht allein an unserer Landwirtschaft, sondern ebenso an uns allen, unserer technisierten mobilen Gesellschaft, kurz gesagt,  unserem allgemein von Menschen gemachten biologischen „Fußabdruck“. Die Frage sei, wie sich die Landwirte in diesen ganz allgemein negativen Fußabdruck einbinden lassen. Das vom Volksbegehren dazu vorgeschlagene Regelwerk sei hierfür ungeeignet. Es weise leider technische und handwerkliche Fehler auf. Beispielsweise sei es schlicht unrealistisch, den Anteil des ökologischen Anbaus vorzuschreiben. Er stellte fest, dass die Räume für Artenvielfalt erhaltende Fauna und Grünland immer mehr zuwachsen und vom Baumbewuchs verdrängt würden. Die Veränderungen in der Natur seien das Produkt vieler Faktoren. Es sei jedenfalls nicht nur die Landwirtschaft, welche die Artenvielfalt gefährde.

Auch Alfred Enderle, Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes, hält das Volksbegehren für unausgewogen und weiche zum Teil deutlich von den Inhaltsbesprechungen ab, die im Vorfeld auch mit Vertretern der Landwirtschaft geführt wurden. Letztlich seien viele der im Gesetzesentwurf eingebrachten Regelungen tatsächlich  kontraproduktiv. Es stelle die Landwirtschaft an den Pranger, belaste die einzelnen Landwirte finanziell und führe dazu, dass derzeitige Förderungen einer umweltfreundlichen Landbewirtschaftung untergraben würden. Nicht die Zustimmung zum Gesetzesentwurf sondern der Einkauf von Bioprodukten bei Anbietern in der Region helfe der Umwelt und dem Artenschutz. Auch  sei ein Verbot der ersten Mahd vor dem 15. Juni bei 10% der bewirtschafteten Fläche nicht durchführbar. Je später die Mahd  desto schlechter sei das Futter. Das konnten andere Landwirte in Wortmeldungen nur bestätigen. Die im Gesetzesentwurf enthaltene Vorgabe von Schnittzeitpunkten sei aber auch schon wegen der unterschiedlichsten regionalen und auch klimatischen Bedingungen nicht umsetzbar, ebenso wie das Walzverbot nach dem 15. März. Ein Verbot flächenweiter Unkrautbekämpfung sei außerdem unnötig, denn auf dem Grünland sei diese Technik nicht üblich. Aber mit dem beabsichtigten gesetzlichen Verbot fielen Agrarumweltförderungen für die freiwilligen Maßnahmen der Landwirte weg und sie wären gezwungen, andere Bereiche umso intensiver zu bewirtschaften, was sich im Sinne der Umwelt eher kontraproduktiv auswirke. So sei es auch völlig unsinnig, z.B. einen Streifen im Grünland länger stehen zu lassen. Das Futter daraus tauge ja anschließend nichts mehr, es sei nur noch zur Einstreu zu verwenden, was eine Landwirtin sogar ausdrücklich betonte.

Der wegen seiner preisgekrönten Honige bekannte Betzigauer Imker Michael Weigel stellte klar, dass es im Volksbegehren zwar nicht vornehmlich um den Bienenschutz sondern ganz allgemein um die Artenvielfalt gehe, er hob jedoch hervor, dass es Bienen schon seit 50 Mio. Jahren, den Menschen dagegen seit „erst“ 400.000 Jahren gebe. Seit wiederum ca. 150 Jahren gehe es den Bienen schlechter und das besonders seit den letzten ca. 30 Jahren. Er müsse z.B. mit seinen Bienenvölkern infolge der Grünlandwirtschaft immer mehr Richtung Wald ausweichen. Es gäbe also eine gewisse Wechselwirkung. Diese Abhängigkeit der Bienen und anderer Insekten von der Landwirtschaft bzw. der Kulturlandschaftspflege sei aber besonders greifbar im Obstbau (Bestäubung). Leider werde zunehmend Mais angebaut, der für die Bienen nahezu nutzlos sei. Im Allgäu sei der Löwenzahn sehr wichtig v.a. für den Aufbau der Bienenvölker. Aus seiner Sicht als Imker ist weniger die Schnittzeit in der Grünlandbewirtschaftung als vielmehr die Tageszeit für einen Schnitt maßgeblich. Der Schnitt sollte entweder früh oder spät am Tag erfolgen, möglichst also, wenn keine Bienen mehr unterwegs sind. Sehe z.B. der Landwirt auf einem Quadratmeter Grünland auch nur eine Biene, könnten bei einer Mahd je nach Fläche schnell einmal 90.000 Bienen vom Mähwerk vernichtet werden. Er habe auch den Verdacht, dass in der Berufsausbildung im Agrarwesen solche Zusammenhänge nicht genügend geschult würden. Das und auch speziell die vermutete unzulängliche Ausbildung in Fragen des Insektenschutzes, konnte ein anwesender Student der Landwirtschaft mit einem klaren Nein beantworten, wenngleich z.B. Fächern wie Buchführung mehr Zeit eingeräumt werden müsse.

Hugo Wirthensohn vom Vorstand der regionalen Waldbesitzervereinigung Kempten-Land sprach sich ebenfalls klar gegen das Volksbegehren aus. Seit nunmehr 3000 Jahren gäbe es die Kulturlandschaftspflege. Blieben neuerdings infolge des Volksbegehrens nun 10 % davon unbewirtschaftet, fielen auf diesen z.B. Schädlinge wie der Borkenkäfer an, die – ausgebreitet – dann auch weitere Forstbereiche schädigten. Würde es z.B. auch an Alleen zu den beabsichtigten Beschränkungen der Holzbewirtschaftung kommen, seien sogar Haftungsfälle die Folge, wozu er auch gleich ein aktuelles Beispiel lieferte. Dagegen seien doch gerade zwischenzeitlich wieder erfolgreich Mischwälder geschaffen worden, die dem Artenschutz viel mehr brächten. Würde der langwierig geschaffene Kulturwald nun eingeschränkt, werde sich Buchenwaldbestand breit machen,  welcher der Artenvielfalt aber nichts nütze. Das Volksbegehren sei definitiv kontraproduktiv.  Er sieht darin sogar eher nur eine Fortführung des gewinnmaximierenden Geschäftsmodells einiger der das Volksbegehren tragenden Umweltverbände.  

Dem widersprach zwar sogleich der Waltenhofener Imker Müller, welcher meinte, diese Darstellung sei unfair. Freiwilligkeit funktioniere in Deutschland nun einmal nicht und außerdem handele es sich beim Gesetzentwurf des Volksbegehrens doch nur um „unverbindliche Zielvorgaben“. Das wiederum  wies Herr Enderle, vom BBV sogleich zurück. Mitnichten sei dieses nur unverbindlich. Das Volksbegehren hätte Einschränkungen und finanzielle Einkommensbeschränkungen zur Folge, dass anderweitige Bereiche notgedrungen umso intensiver bewirtschaftet werden müssten. Dabei seien in Bayern jetzt schon über 40 % der landwirtschaftlichen Flächen mit entsprechenden Förderprogrammen in den sogenannten Agrarumweltmaßnahmen enthalten und enthielten damit bereits Naturschutzregelungen. Das sei wirksamer als die beabsichtigten Verbote, die zum Wegfall von den für die Betriebe finanziell überlebenswichtigen Mitteln führten. Auch eine anwesende Biobäuerin nannte die bereits aufgelegten und bewährten Agrarumweltprogramme effektiver als die beabsichtigten Regelungen des Volksbegehrens.

Alles in allem war diese Veranstaltung zu einem brisanten Thema nach allgemeiner Meinung eine offene und neutrale Informationsquelle für alle Interessierten.

Ergebnisse hier


  • Dienstag 11.12.2018, 19:30 Uhr Gasthof Hirsch, Betzigau

Ordentliche Mitgliederversammlung 2018

Tagesordnung

1. Begrüßung
2. Bericht des Vorsitzenden
3. Kassenbericht
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache
6. Entlastung von Vorstand und Schatzmeisterin
7. Wünsche und Anregungen

Im Anschluss ab 20:15 Uhr Dämmerschoppen
für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
mit unserem Ersten Bürgermeister Roland Helfrich und Mitgliedern des Gemeinderats


    • Donnerstag 04.10.2018, 20 Uhr Gasthof Hirsch, Betzigau

 

  • 100 Tage DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) Was ist zu beachten?
    Informationsveranstaltung über Erfahrungen und Anforderungen 
    Eingeladen waren alle Vereine, Gewerbetreibende, Vermieter und alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger.“Schreckgespenst und Bürokratie-Monster„. So lauteten einige Pressemeldungen. Was wirklich bei der Umsetzung dieser EU-Verordnung zu beachten ist, erklärten unsere Referenten in der Informationsveranstaltung und gaben hilfreiche Tipps, wie mit den neuen Anforderungen umzugehen ist.Als Gast informierte aus dem Europa Parlament Frau MdEP Ulrike MÜLLER über den Stand der Petition für eine schnellere Nachbesserungen an den hier geltenden Datenschutzbestimmungen.

 

Ortsumfahrung Betzigau – Was lange währt …
Informationsveranstaltung über die Herausforderungen, die Planung und Durchführung dieses über 18 Mio EUR teuren Straßenbauprojektes

Frau C. BREUER, zuständige Bauleiterin des verantwortlichen Planungsbüros Bauen und Umwelt PBU erläuterte die Planung und anspruchsvolle Entwicklung dieses aufwändigen „Jahrhundertprojekts“. Stadtrat und Kandidat für den Landtag Dr. D. SPITZER sowie Josef Ness aus Lenzfried/Leupolz, die sich zusammen mit der  Bürgerinitiative gegen den Schwerlastverkehr schon sehr frühzeitig für unsere Umgehungsstraße eingesetzt haben, ließen den langen Weg dorthin Revue passieren. Roland Weixler, Fa. KE-TEC/BIZA, stellte den enormen Stellenwert dieses Straßenprojekts für die Entwicklung des Ortes und seine wirtschaftliche Prosperität heraus und bedankte sich, wie die anderen Teilnehmer bei der Gemeindeverwaltung, ihrem rührigen Bürgermeister und den Gemeinderäten. 

Nach gut vier Jahren Bauzeit war die „Ortsumfahrung Betzigau“ fertiggestellt worden. Betzigauer Verantwortliche zusammen mit der eigens gegründeten Bürgerinitiative gegen den Schwerlastverkehr hatten dafür Jahrzehnte gekämpft.
(Siehe auch nachstehend: Termin vom 26.07.2018)

Vom Treffpunkt KE-TEC/BIZA …

… zur Ortsumfahrung-Südtangente, wo uns allen die anspruchsvolle Planung und Realisierung des Straßenprojekts anschaulich erläutert wurde.

Gemütliches Beisammensitzen im BIZA Batterie Informationszentrum Allgäu

In diesem Rahmen bedankten sich mit kleinen Anekdoten und Präsenten von den Vertretern der ÜP Dr. Valentin Sauerer und Remig Weiß insbesondere bei Josef Ness und Dr. Spitzer für deren unermüdlichen Einsatz und die treue Unterstützung beim politischen Kampf um dieses wichtige Ortsprojekt.


  • Donnerstag, 26.07.2018, 14:00 Uhr, Gewerbegebiet „Am Bahndamm“

    Einweihung Ortsumfahrung Betzigau 

    mit Landrat, Bürgermeister und v. a.

Jahrzehnte kämpften die Überparteilichen auch zusammen mit der Bürgerinitiative Kempten/Lenzfried-Leupolz/Betzigau offen für dieses wichtige Straßenprojekt, insbesondere die für den Ort sowie unsere Kemptener Nachbarn wichtige Südtangente, während weniger offen aus verschiedensten Interessen Ablehnung und Widerstand dagegen aufgebaut worden ist. 1600 Unterschriften für die wichtigste südliche Umgehung wurden dem Landkreis 2008 vorgelegt. mehr
Es waren schwierige Zeiten; für uns wegen unnötiger politischer Auseinandersetzungen, aber auch für die Gemeinde und den Landkreis, v.a. aber für die Menschen, insbesondere die Schulkinder, die Fahrer und Unternehmen, die von den Durchgangsverkehren und dem durch die Bahnunterführung „abgeschnittenen“ Gewerbegebiet betroffen waren. 

Nun sind alle Schwierigkeiten überwunden, alle können aufatmen und es ist darüber hinaus eine weitere Grundlage geschaffen, unseren Ort noch besser entwickeln und zukunftssicher machen zu können. Auch kann nach ihrer Fertigstellung jeder sehen, dass keine der einstmals an die Wand gemalten Nachteile eingetreten sind sondern die Umfahrung nur Vorteile bringt.

Landrat Anton Klotz (am Rednerpult) bei der offiziellen Einweihung der Umgehungsstraße, nach der Rede von Bürgermeister Roland Helfrich, (2. v. l.) sowie Nachredner MdL Thomas Kreuzer (1. v. l.). Rechts die Würdenträger der katholischen Kirche und der evangelischen Matthäuskirche. Nicht im Bild: MdL Leopold Herz sowie der Vertreter des zuständigen Bauamtes.

Dank der Unterstützung des Landrats, des damals mit unserem Bürgermeister besetzten Kreistag-Bauausschusses und insbesondere auch der beteiligten und verantwortungsbewussten Grundstückseigentümer ist es nach dem ersten Spatenstich im April 2014 jetzt nach gut 4 Jahren Bauzeit Mitte 2018 endlich soweit, dass die Umgehungsstraße förmlich eröffnet und eingeweiht werden kann. Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme beläuft sich auf 18,43 Mio. Euro (Stand Juli 2018). Doch auch laut Landkreis zählt dieses Projekt zu seinen wichtigsten und zugleich größten Infrastrukturmaßnahmen der seither vergangenen Jahre. 

Die Umgehung führt von der Autobahn A7 kommend Richtung Betzigau, unter der Bahn im Süden und zwischen dem Hauptort und Minderbetzigau hindurch bis über die Kreisstraße OA 18 in und durch das Gewerbegebiet Richtung Norden und wieder unter der Bahn im Norden hindurch zurück zur OA 18 Richtung Wildpoldsried und bald schon vielleicht zu einem zusätzlichen Anschluss an die Bundesstraße 12. Die Ortsumfahrung bringt v.a. mit ihrer Südtangente die wesentlichste Entlastung des Hauptortes Betzigau, seiner Schulwege, aber auch Lenzfrieds vom Durchgangsverkehr und verbindet außerdem unser Gewerbegebiet direkt mit dem überregionalen Verkehrsnetz.


  • Sonntag, 03.12.2017, 10:00 – 12:00 Uhr im Gasthof Hirsch, Betzigau
    Frühschoppen  zum Thema

„Jamaika geplatzt  –  Was jetzt?“
Unser Land sucht nach R
egierung
Auswirkungen auf den ländlichen Raum

Fragen an Allgäuer Politiker im Gasthof Hirsch in Betzigau. Über die Auswirkungen der geplatzten Sondierungsgespräche auf die Bürger,
die Gesellschaft und die politische Arbeit in den Kommunen diskutierten 

  • der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP  Stephan Thomae,
  • der Landtagsabgeordnete Thomas Gehring (Bündnis 90/Grüne) und
  • die Mitglieder des Kreistages Prof. Dr. Philipp Prestel und Hugo Wirthensohn (FW)
  • mit den Bürgern.
    Sehen Sie dazu unseren folgenden zusammenfassenden Bericht.
Abgeordneter des Bundestages Stephan Thomae (FDP)
Abgeordneter des Landtages Thomas Gehring (B90/Grüne)
Mitglied des Kreistages Prof. Dr. Philipp Prestel (FW)
Mitglied des Kreistages Hugo Wirthensohn (FW)
Bei der Nachbesprechung: v.l.: Thomas Gehring, Prof. Dr. Philipp Prestel, Hugo Wirthensohn, Stephan Thomae

Während Thomas Gehring als Landespolitiker – ohne jede Schuldzuweisung – den Abbruch der seines Erachtens schon kurz vor einem angemessenen Ergebnis stehenden Sondierungsgespräche sehr bedauerte, aber weder Neuwahlen noch ein durchaus interessant werdendes Regieren der CDU mit Minderheiten fürchtet, erläuterte der an den Sondierungsgesprächen beteiligte Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvize Stephan Thomae den Rückzug seiner Partei aus „Jamaika“.  Zu tief in die Sachpunkte hinein seien für seine erst wieder neu in eine Regierungsverantwortung kommende FDP diese eigentlich als Koalitionsgespräche daher kommenden Sondierungsgespräche gewesen. Die drei anderen Parteien, CDU/CSU / Bündnis90-Grüne, seien aufgrund ihrer schon gewachsenen persönlichen Vernetzungen und mit ihrem natürlichen Wissensvorsprung aus ihren verschiedenen aktuellen Regierungserfahrungen in Bund und Ländern seiner Partei dabei wie ein „Block“ entgegengetreten und hätten den Eindruck hinterlassen, für die FDP keinen angemessenen Einfluss in einer künftigen Regierung mehr übrig zu lassen. Sie seien zur Modernisierung angetreten, nicht zu einem „Weiter so“. Selbst bei großen Themenbereichen (sog. big points) sei keine Einigung für sie in Sicht gewesen und eine Weiterführung der Gespräche sei dann nur auf eine Problemverschiebung hinausgelaufen. Deshalb sei es für die FDP nur konsequent gewesen, nach (schon) 3 1/2 Wochen ihre Sondierungsbereitschaft aufzukündigen. Das sei seines Erachtens auch zeitlich nicht so überraschend erfolgt, wie jetzt gerne und vielfach behauptet werde. Die Gespräche seien vielmehr zuvor wegen einer von der CDU noch abgewarteten Landtagswahl auch erst mit fast 4wöchiger Verspätung nach der Wahl aufgenommen worden.  Dr. Dominik Spitzer, Vorsitzender der FDP-Kempten, hob in diesem Zusammenhang noch den enorm großen Zuspruch – nicht nur aus den eigenen Reihen – gegenüber seiner Partei nach deren Gesprächsabbruch hervor. Vielmehr habe diese Konsequenz sogar zu einem Mitgliederzuwachs geführt. 

Die Kreistagspolitiker der FW-Oberallgäu, Hugo Wirthensohn und Prof. Dr. Philipp Prestel zeigten sich, wie der Vertreter der Grünen, sehr enttäuscht vom Ausstieg der FDP. Wer, wie sie, so erheblich an Wählerstimmen und politischem Zuspruch gewinnt, der müsse im Falle einer möglichen Koalitionspartnerschaft auch Verantwortung in eine Regierungsbeteiligung mitbringen und dürfe sich nicht hinter einem angeblich regierungspolitischen Wissensrückstand verstecken. Dem Mitregieren hätte sich die FDP nicht entziehen dürfen.  

Dank der vielen Stammtischgäste im voll besetzten Lokal streifte unser  kurzweiliges Sonntagsgespräch unter der lockeren aber gut geführten Moderation von Dr. Valentin Sauerer am Ende auch noch Themen aus dem örtlichen Umfeld, wie z.B. der geplanten Ski-Schaukel am Riedberger Horn in der Ruhezone der staatsübergreifenden Alpenschutzzone C. Deren erklärter Gegner Thomas Gehring erklärte sich dazu ganz unaufgeregt und erläuterte auch allen Interessierten kurz die planungsrechtlichen Zusammenhänge und anzunehmenden weiteren Entwicklungsschritte.


    • Sonntag, 30.04.2017, 10:00 Uhr im Gasthof Hirsch, Betzigau
      Frühschoppen mit Dr. Leopold Herz (MdL)

       


 

    • Mittwoch, 12.04.2017, 19.30 Uhr im Gasthaus Hirsch, Betzigau
      Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

      Bei der Vorstandswahl wurde Dr. Valentin Sauerer zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Dietmar Herrmann, der dieses Amt seit Anfang 1998 bis 2017 innehatte und auch die Versammlung noch leitete. Anni Bechteler ist neue Schriftführerin. Sie übernahm dieses Amt von Valentin. Die übrigen Positionen blieben unverändert (siehe hier). Der Dachverband der beiden überparteilichen Wählerguppen Betzigau und Hochgreut steht damit unter neuer Führung.


      • Mittwoch, 12.04.2017, 19.30 Uhr im Gasthaus Hirsch, Betzigau
        Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand in öffentlichem Rahmen wieder ein kommunalpolitischer Dämmerschoppen statt.

        Erster Bürgermeister Roland Helfrich informierte über aktuelle und weitere Entwicklungen. Da hierzu alle eingeladen waren, die Interesse und Freude an der örtlichen Gestaltung haben, entwickelte sich in gewohnt geselliger Runde eine rege Diskussion.


 

  • Sonntag, 27. 11. 2016, 10:15 Uhr im Bürgerzentrum Betzigau
    Festakt der Überparteilichen anlässlich „50 Jahre Verantwortung für Betzigau“
    mit Alexander Hold als Gastredner

    IMG_7388 (Copy) (Copy)Gastredner Alex Hold

    1966 hatten sich die Überparteilichen in Betzigau gegründet. Weil das damals in einer Wirtshausversammlung nach dem Kirchgang war, begingen sie zeitlich dementsprechend am Sonntagvormittag 27.11.2016 auch den von der Bevölkerung gut angenommenen Festakt zu ihrem 50jährigen Bestehen sowie zum ehrenden Rückblick auf die Bürgermeister Remigius Weiß (1960 – 1976), Hans Böge (1976 – 1984), Hubert Hingerl (1984 – 1996) bis zum Beginn der Ära des heutigen Amtsinhabers Roland Helfrich (ab 1996).

    Die eingeladene Bürgerschaft sowie die Vertreter aller Gemeinderats-fraktionen genossen gute zwei Stunden eine unterhaltsame und mit Anekdoten bereicherte Rückschau.

    Den Auftakt hielt mit seiner Gastrede kein Geringerer als Alexander Hold aus Kempten. Laut Begrüßung durch den ÜP-Vorstand Dietmar Herrmann repräsentiert er mit seiner von der großen Politik unbeirrten Kandidatur zum Bundespräsidenten alle kommunalen Verantwortungsträger, die das wertvolle Selbstverwaltungsrecht tagtäglich in weit größerer Zahl als es Landes- und Bundespolitiker gibt, mit Leben erfüllen.
    Alexander Hold von den Freien Wählern gratulierte zunächst den Überparteilichen und zeigte im Weiteren auf, wie viele Ereignisse, politischer oder tatsächlicher Art, regelmäßig bis auf die Kommunen durchschlagen und wie groß deren Verantwortung ist. Das gelte umso mehr, solange die große Politik keine wirklich langfristigen Lösungen für komplexe Probleme, wie z.B. die Flüchtlingsfrage, gefunden habe. Es sei bereits für die Verantwortlichen in den Gemeinden wichtig, Vorurteilen und irrationalen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Damit Bürger sich nicht von der Politik und Europa abwenden, dürften weder sie noch Europa bei ihrer Regelungswut den Bogen überspannen. Regionale Besonderheiten und der Erhalt der Selbstverwaltung seien zu achten. 

    Nach Holds Eröffnungsrede wurde für jede Amtszeit der Betzigauer Bürgermeister, ähnlich wie bei den aktuellen Kalendertürchen, das Fenster zu deren Epochen einen Spaltbreit aufgemacht. Es war nicht nur eine kurzweilige und informative sondern auch sehr erheiternde Rückschau.

    IMG_7399 (Copy) (Copy)Ehrenmitglied Hans Simon

    Als „amtlicher“ Zeitzeuge (1966 –2002) wusste der frühere Gemeinderat und langjährige zweite Bürgermeister Hans Simon den Zuhörern aus dem Stehgreif ein Anekdötchen nach dem anderen zu berichten. Selbst der amtierende Bürgermeister Roland Helfrich erfuhr aus dessen ausschnittsweis knappen Schilderungen erstmals, dass seine betagte Büroeinrichtung im Rathaus noch aus Mitteln der kurzeitig bestandenen Verwaltungsgemeinschaft mit Wildpoldsried stammt. Simon machte auch verschmitzt deutlich, dass die Betzigauer ihre Flurbereinigung einem klugen und wohlgesonnenen Pater Moritz zu verdanken haben.

    IMG_7411 (Copy) (Copy)v.l.n.r. Roland Helfrich , Hubert Hingerl

    Mit gleicher humorvoller Freude beleuchtete Altbürgermeister Hubert Hingerl anschließend seine Amtszeit und sagte bescheiden wie immer, seine größte Leistung sei die Findung seines Nachfolgers gewesen, mit dem Betzigau einen enormen Entwicklungsschub gemacht und auch einige schwierige Probleme bewältigt habe.

    IMG_7415 (Copy) (Copy)

    Der derzeitige Amtsinhaber Roland Helfrich sagte bewusst nichts über sich und seine Amtszeit sondern ehrte in seinem Dankeswort seine Vorgänger und deren unter schwierigen Bedingungen erreichte Leistungen.


    Die zum Jubiläum zusammengestellte und von Dr. Valentin Sauerer gestaltete Festschrift 50-Jahre-Verantwortung für Betzigau fand bei allen Zuhörern reißenden Absatz. 

    Mit ihrer launigen Übergabe kleiner Präsente an Zeitzeugen, überreicht von Anni Bechteler, schlossen die beiden Sprecher der Überparteilichen Betzigau und Hochgreut, Remig Weiß (Enkel des ehem. Bürgermeisters Remigius Weiß) und Dieter Häringer, den unterhaltsamen Zeitbogen und Festakt pünktlich zum Mittagessen ab.


  • Donnerstag, 26.02.2015 im Bürgerzentrum Betzigau
    Informationsveranstaltung zu Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP, CETA, TISA) 

     

    mit Ulrike Müller, Mitglied des europäischen Parlaments

    „Geheimakte TTIP – Das Freihandelsabkommen und seine Auswirkungen“ . Zu diesem, in der EU viel diskutierten Thema sprach die Europaabgeordnete der FREIEN WÄHLER, Ulrike Müller.
    Die vielen Gäste konnten sich durch den Vortrag von Frau Müller sowie die sehr regen und allesamt disziplinierten Diskussionsbeiträge ein besseres Bild machen, wie transatlantischer Handel und Austausch auch ohne die Gefahren speziell solcher immer noch weitgehend geheim verhandelter Handelsabkommen machbar sind. Zu den Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TISA wurden uns die Risiken für unsere bewährten europäischen, deutschen und bayerischen Errungenschaften in Sachen Demokratie, Rechtsstaat, sozialen und ökologischen Belangen auch für jeden einzelnen Bürger und die Kommunen aufgezeigt und im Vortrag eingehend beleuchtet.


  • Freitag, 19. 09.2014 am Notzenweiher

    Informationsveranstaltung zu unserem Frühwarnsystem in puncto Trinkwassersicherheit

    Von uns und unseren Fachreferenten konnten Sie alles, was Sie über die Trinkwassersicherheit wissen müssen und was unsere Gemeinde dafür tut, erfahren. Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt, wie mit geräucherten Forellen. 


  • Sonntag, 09. 09. 2012 am Wasserbehälter Hauptmannsgreut
    Informationstag zum Trinkwasser

     

    Hier organisierten wir auf der landschaftsprägenden Hohen Schulter einen Informationstag über das Trinkwassers.
    Groß und Klein konnten v.a. mit dem hochinteressanten Vortrag von Dr. Procher/Wasserwirtschaftsamt Interessantes zur genauen Herkunft und zum Zuflussgebiet unseres hervorragenden Wassers erfahren sowie Einblicke in eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen gewinnen. Peter Jellen vom gleichnamigen Ingenieurbüro erklärte die Fassung und Verteilungsstruktur unseres gemeindeeigenen Wasserschatzes. Ein Wasserschmeckertest brachte nützliche Gewinne für 3 Betzigauer Familien. Hier danken wir allen Frauen für die leckeren Kuchen und allen Spendern für ihre Unterstützung. Alle Spenden für die Getränke, Kaffee- und unsere leckeren Kuchen kamen ungeschmälert dem neuen Dachstuhl unserer Kirche St. Afra zugute. Unser Wassertag spülte bei Kaiserwetter 500 EURO in das Betzigauer Kirchendach. 
    Den aufgerundeten Veranstaltungserlös von 500 EUR aus den freiwilligen Spenden der Besucher für die von ebenso spendablen Bäckerinnen selbstgemachten Kuchen, ihren Kaffee und andere Getränke überreichten wir nun an Pfarrer Filipiuk P. Jacek für die Pfarrei St. Afra zur anstehenden Sanierung des Betzigauer Kirchendaches.